← Zurück

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich

  1. Diese Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen wirelect UG (haftungsbeschränkt) (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Auftraggeber über Beratungs-, Planungs-, Installations- und Konfigurationsleistungen im Bereich Smart Home sowie für den Verkauf von entsprechender Hardware.
  2. Entgegenstehende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand & Vertragsschluss

  1. Gegenstand des Vertrages ist die Planung, Installation und Einrichtung von Smart Home Komponenten (z. B. Lichtsteuerung, Heizung, Sicherheitstechnik) sowie ggf. der Verkauf der hierfür notwendigen Hardware.
  2. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend. Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Beginn der Ausführung der Leistung zustande.
  3. Kostenvoranschläge sind unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

§ 3 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

  1. Der Auftraggeber hat dafür Sorge zu tragen, dass die für die Arbeiten notwendigen Voraussetzungen geschaffen sind (z. B. funktionierender Stromanschluss, Internetzugang, freier Zugang zu den Räumlichkeiten und Verteilern).
  2. Soweit für die Konfiguration notwendig, stellt der Auftraggeber notwendige Zugangsdaten (z. B. WLAN-Passwörter, Router-Zugang) zur Verfügung.
  3. Der Auftraggeber informiert den Auftragnehmer vorab über bestehende technische Besonderheiten (z. B. Altbau-Verkabelung, bestehende Bussysteme, inkompatible Geräte).
  4. Verzögert sich die Durchführung durch fehlende Mitwirkung, trägt der Auftraggeber die daraus entstehenden Mehrkosten (z. B. Wartezeiten).

§ 4 Leistungsumfang & Ausführung

  1. Der Auftragnehmer führt die Installation nach den anerkannten Regeln der Technik durch.
  2. Kompatibilitätsprobleme mit vorhandenen Geräten des Auftraggebers, die nicht Teil des Angebots waren, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.
  3. Sofern Fernwartung vereinbart ist, gestattet der Auftraggeber dem Auftragnehmer den digitalen Zugriff auf das System zur Fehlerbehebung.

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

  1. Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise. Dienstleistungen werden, sofern nicht anders vereinbart, nach Zeitaufwand und Materialverbrauch abgerechnet.
  2. Rechnungen sind sofort nach Erhalt ohne Abzug zahlbar.
  3. Bei größeren Projekten ist der Auftragnehmer berechtigt, angemessene Abschlagszahlungen für bereits erbrachte Teilleistungen oder geliefertes Material zu verlangen.

§ 6 Abnahme (bei Werkleistungen)

  1. Nach Beendigung der Installation führt der Auftragnehmer dem Auftraggeber die Funktionsfähigkeit der Anlage vor.
  2. Der Auftraggeber ist zur Abnahme der Leistung verpflichtet, sofern keine wesentlichen Mängel vorliegen.
  3. Die Abnahme gilt auch als erfolgt, wenn der Auftraggeber die Anlage in Betrieb nimmt und nicht innerhalb von 7 Werktagen Mängel rügt.

§ 7 Eigentumsvorbehalt

  1. Verkaufte Hardware und Materialien bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers.
  2. Soweit die Komponenten fest mit dem Gebäude verbunden werden, überträgt der Auftraggeber dem Auftragnehmer zur Sicherung der Forderung ein Pfandrecht.

§ 8 Gewährleistung und Haftung

  1. Für verbaute Hardware gelten die gesetzlichen Gewährleistungsfristen.
  2. Keine Gewährleistung wird übernommen für Fehler, die durch Fehlbedienung, Änderung der Konfiguration durch den Auftraggeber selbst oder durch Software-Updates Dritter (z. B. Router-Updates, die Smart Home Funktionen stören) entstehen.
  3. Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.
  4. Der Auftragnehmer haftet nicht für den Ausfall von Internetverbindungen oder Cloud-Diensten Dritter, die für die Funktion des Smart Home Systems notwendig sind.

§ 9 Datenschutz & Sicherheit

  1. Der Auftragnehmer behandelt alle im Rahmen des Auftrags erlangten Zugangsdaten und Informationen vertraulich.
  2. Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass Smart Home Geräte Daten über das Internet übertragen können. Für die Datensicherheit der eingesetzten Produkte der Hersteller übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung, soweit ihn kein Verschulden bei der Konfiguration trifft.

§ 10 Schlussbestimmungen

  1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
  2. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers.
  3. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder den gesetzlichen Regelungen widersprechen, so bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.

Stand: 17.07.2026